Der Einzige, der übrig blieb …

  1. Der Songtext: "13 Kameraden"

    Ich bin endlich wieder draussen,
    ich müßte es vergessen, der Krieg ist doch schon so lang‘ vorbei.
    Und nun soll ich weiterleben,
    so als wenn nichts wär‘, als ob die ganzen Jahre nichts gewesen sei.
    Ich hatte Ideale, wollte kämpfen, ich war jung,
    hab‘ nie den Sinn verstanden und es bleibt Erinnerung,
    es bleibt mir ein kaltes Herz und es bleiben Narben, nicht nur im Gesicht.

    Refrain:
    Wir waren dreizehn, in einem gnadenlosen Krieg.
    Wir waren dreizehn und glaubten noch an einen Sieg.
    Wir waren dreizehn und wir hatten unser Vaterland und unser Leben lieb,
    dreizehn Kameraden und ich der einzige der übrigblieb,
    dreizehn Kameraden und ich der einzige der übrig blieb.

    Wir waren jung und unerfahren,
    wir hatten alle einen Feind, wir wollten siegen und zwar um jeden Preis
    Was wussten wir denn schon vom Leben,
    dass Menschen aufeinander schießen, für weniger als eine Schüssel Reis.
    Für uns gab es nur Feinde, ob Mann, ob Frau, ob Kind
    wir dachten damals, dass wir gute Patrioten sind,
    für uns galt: “Jeder Schuss ein Treffer!”
    Wer zuerst schiesst, hat noch immer überlebt.

    Refrain:
    Wir waren dreizehn, in einem gnadenlosen Krieg.
    Wir waren dreizehn und glaubten noch an einen Sieg.
    Wir waren dreizehn und wir hatten unser Vaterland und unser Leben lieb,
    dreizehn Kameraden und ich der einzige der übrigblieb,
    dreizehn Kameraden und ich der einzige der übrig blieb.

    Warum zum Teufel habe gerade ich diesen Krieg überlebt?
    Braucht ihr nach der Schlacht einen, der eure Toten begräbt?
    Zwölf von meinen Freunden hatten nicht einmal die Zeit für ein Gebet,
    ihr habt sie längst schon vergessen,
    weil keiner ihrer Namen je auf irgendeinem Grabstein steht.

    Refrain:
    Wir waren dreizehn, und waren dumm und taub und blind,
    wir waren dreizehn, gnadenlos, weil wir Soldaten sind.
    Wir waren dreizehn und wir hatten nicht einemal den Mut zu einem klaren Nein,
    dreizehn Kameraden und heute steh ich hier und bin allein,
    dreizehn Kameraden und ich hör manchmal nachts die Kinder schrei’n.

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Details
Titel: 13 Kameraden
Veröffentlicht: 30. Dezember 2010
Musik: André R. Kohl
Songtext: André R. Kohl

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